Grafik zeigt: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Über die Initiative Lokale Bündnisse für Familie


Familien sind die soziale Mitte unserer Gesellschaft. Für eine nachhaltige Sicherung ihrer Stabilität, ihrer Lebensbedingungen ist das Engagement der gesamten Gesellschaft erforderlich. Nachhaltige Familienpolitik beinhaltet als wesentliches Element vor Ort Allianzen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lokalen Bündnisse für Familie machen vor, dass und wie Netzwerke funktionieren, nachhaltige Wirkungen erzielen, sich der demografische Wandel vor Ort gestalten lässt.

Lokale Bündnisse sind freiwillige Zusammenschlüsse von Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen. Hier engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Kammern, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Mehrgenerationenhäuser und viele andere. Mehr als 13.000 Akteure, darunter 5.000 Unternehmen, engagieren sich bereits in Lokalen Bündnissen.

Unterstützt wird die Initiative durch ein Kuratorium, Bündnisfreunde und -partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ländern und Verbänden sowie von Prominenten aus vielen Bereichen der Gesellschaft.

Nachhaltige Lösungen für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort – hier setzen die Lokalen Bündnisse für Familie an. Sie tragen dazu bei, Familie und Beruf besser miteinander in Einklang zu bringen. Sie sorgen dafür, dass Kinder bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig betreut werden. Sie fördern das Miteinander der Generationen und stärken die Erziehungskompetenz von Eltern.

Lokale Bündnisse sind Netzwerke, in denen konkrete Maßnahmen für eine kind- und familiengerechtere Gesellschaft entwickelt und umgesetzt werden. Lokale Bündnisse fördern die Betreuung von Kindern unter drei Jahren; helfen beim Wiedereinstieg in den Beruf und sorgen beispielsweise im Rahmen von Familien-Patenschaften dafür, dass ältere Menschen ihre (Lebens-)Erfahrungen weitergeben und so Jugendliche und junge Familien dabei unterstützen, den Alltag zu meistern.

Die Stärke der Lokalen Bündnisse ist das gemeinsame Engagement von Bündnispartnern aus vielen gesellschaftlichen Bereichen. Durch konkrete, auf den unmittelbaren Bedarf zugeschnittene Angebote tragen die Lokalen Bündnisse für Familie dazu bei, die Infrastruktur für Familien in den Städten und Gemeinden weiter zu verbessern und Zeit für Familien zu schaffen.

Der Erfolg der seit 2004 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend getragenen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanzierten Initiative überzeugt: An über 600 Standorten im gesamten Bundesgebiet gibt es Lokale Bündnisse für Familie und täglich werden neue gegründet. Mehr als 55 Millionen Menschen leben in der Reichweite Lokaler Bündnisse für Familie und erleben die Effekte von etwa 5.200 Projekten für und mit Familien.

Machen auch Sie mit! Gründen Sie gemeinsam mit anderen ein Lokales Bündnis für Familie in Ihrer Stadt oder Gemeinde oder werden Sie in bestehenden Bündnissen aktiv. Wir, das Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie, zeigen Ihnen gern, wie es geht.

Weitere Informationen über die Initiative „Lokalen Bündnisse für Familie“ finden Sie in der Broschüre „Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie - Wissenswertes auf einen Blick".

Nachmachen erwünscht! Lokale Bündnisse für Familie engagieren sich schwerpunktmäßig in den Handlungsfeldern „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sowie „Kinderbetreuung“. Darüber hinaus engagieren sie sich auch in den Handlungsfeldern „Generationenübergreifende Zusammenarbeit“, „Familienfreundliches Lebensumfeld“, „Erziehungsverantwortung wahrnehmen“, „Bürgerschaftliches Engagement“ sowie „Gesundheit und Pflege“. Lesen Sie hier spannende und anregende Beispiele aus der Bündnisarbeit vor Ort:


 
Püttlingen, 30.06.2008
Bild zeigt: Flyer zur Püttlinger Kinderbetreuungsbörse

Kita, Tagesmutter und Babysitter – die Kinderbetreuungsbörse macht Angebote sichtbar

Wer betreut die Kinder, wenn der Kindergarten geschlossen hat? Wie findet man vertrauenswürdige und qualifizierte Babysitter? Welche Freizeit- und Ferienangebote gibt es in der Umgebung? Wo finden Eltern wichtige Informationen zum Elterngeld? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Kindertagespflegepersonen? Antworten auf solche und ähnliche Fragen bietet seit November 2007 die Online-Kinderbetreuungsbörse Püttlingen unter www.kinderbetreuung-puettlingen.de.
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Seesen, 30.06.2008
Bild zeigt: Kinder der Kindertagesstätte „Am Schulplatz“ zu Gast bei Seniorinnen und Senioren der Wohnanlage „Am Schildberg“ in Seesen

Generationen gewinnen: Kindergartenkinder besuchen Seniorinnen und Senioren zum Spielen

Kinder spielen gern – Seniorinnen und Senioren auch. Warum also sollten ältere Menschen und Kinder nicht gemeinsam einen Spielevormittag veranstalten, fragte sich die Projektgruppe „Generationen verbinden“ im Lokalen Bündnis für Familie in Seesen. Einmal monatlich verbringen Kinder der Kindertagesstätte „Am Schulplatz“ einen Vormittag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenwohnanlage „Am Schildberg“.
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Jena, 30.06.2008

Das Kindermobil – sicher von A nach B

Die Kinder müssen zum Klavierunterricht, das Fußballturnier wartet auf seinen Stürmer, Schule und Kindergarten schließen – wer holt Mädchen und Jungen ab oder bringt sie hin, wenn die Eltern krank sind oder ein wichtiger beruflicher Termin ansteht? Im Jenaer Bündnis für Familie ist eine Lösung für solche Alltagsprobleme entstanden, das Jenaer Kindermobil.
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Jever, 30.06.2008
Bild zeigt: Elternschule in Aktion

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr – Elternschule hilft

Diese Erfahrung machen Eltern, Alleinerziehende und Erziehungsberechtigte – wie Großeltern – immer wieder. Hilfe und Unterstützung bietet die Elternschule des Bündnisses für Familie in Jever. Unter der Leitung fachlich qualifizierter Pädagoginnen und Pädagogen bietet die Elternschule regelmäßig Schulungskurse, einen Elterntisch und Veranstaltungen rund um das Elternsein.
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Reinheim, 23.10.2008
Bild zeigt: Die Stadtbücherei Reinheim ist Bündnisakteur und Projektpartner bei der Ausbildung zum Vorlesepaten

Von der Kunst des Vorlesens – Ausbildung zum Vorlesepaten

Vorlesen ist mehr als laut lesen. Vorlesen ist die Kunst, Literatur in die Herzen der Zuhörenden zu schmuggeln und deren Fantasie anzuregen. Diese Kunst kann man lernen, zum Beispiel im südhessischen Reinheim. Im Rahmen der Fortbildungsreihe für das Ehrenamt können sich Interessierte zu Vorlesepatinnen und -paten ausbilden lassen.
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Ortenaukreis, 30.06.2008
Bild zeigt: Kooperationsveranstaltung des Ortenauer Bündnis für Familien und der Landesinitiative „BeKi – Bewusste Kinderernährung“ am 25.02.2008 im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof Gutach	<br />

Gesundes Essen für die Kleinsten: die Kooperationsveranstaltung „Bewusste Kinderernährung“

„Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“ so lautete lange Zeit die Regel für Kinder. Mit diesem Satz kommt auch zum Ausdruck, dass Eltern wissen, was gut für ihr Kind ist. Doch dieses Wissen ist nicht in jeder Familie vorhanden. Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, will gelernt sein. Daher startete das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg die Initiative BeKi – Bewusste Kinderernährung. Gemeinsam mit dem Ortenauer Bündnis für Familien führte die Landesinitiative BeKi am 25. Februar 2008 eine Informationsveranstaltung im Ortenaukreis durch.
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